Geboren am 5. Juni 1954 in Halle, Deutschland.
Werk
Der unendliche Augenblick“, das ist doch die Ewigkeit der Erinnerung, der Gedanken und Träume, der Apokalypsen und der Lust am Dasein, der Abschiede – ein Schweben.
Die Bildpoesie von Steffi Deparade-Becker impliziert rätselhafte Geschichten und Schichtungen, die ineinander überzugehen scheinen und sich wieder auflösen in Farbschleiern. Momentaufnahmen – ausgewischt, verwischt, gefrorene Zeit. Stille ist gepaart mit Bewegung.
Es handelt sich um eine Kunst, die einem reichen Innenleben entspricht, erhaben über zeitliche und räumliche Messbarkeit, die eigenen Gesetzmäßigkeiten verbunden ist. Vertrautes und Imaginäres, Findungen und Erfindungen, Architektur und Landschaft, Atmosphärisches und Abstraktes, eine Kälte und eine Zärtlichkeit sind miteinander verbunden.
Steffi Deparade-Becker liebt das Geheimnisvolle und die damit verbundene Beunruhigung. Einen besonderen Reiz beziehen die Arbeiten aus der subtilen Verbindung von Malerei und Collage. Wobei die Collage sich oftmals erst nach genauem Hinschauen offenbart und doch eigentlich Anlass für das Bild gewesen ist.
Karin Weber
Zur Autorin:
Karin Weber, Dresden, den 8.11.2007, Kunstwissenschaftlerin u. Kuratorin
Ausstellungen (Auswahl)
2008 Dresden, Werkstätten-Galerie Hellerau
2009 Hamburg/Schenefeld,Galerie im Rathaus, Kunstkreis Schenefeld e.V.
2009 Zürich, Artseefeld-Galerie
2011 Dresden, Galerie der Kreativen Werkstatt e.V.
2011 Zittau, Galerie Kunstlade
2011 Saarbrücken/Homburg, Galerie M.Beck
2012 Dresden, Galerie Felix
2012 Zwickau, Städtische Museen, Galerie im Domhof
2013 Dresden, Galerie in der Universitätsklinik C.G.Carus
2013 Wien, Galerie Lehner
2015 Halle/Saale, Galerie Zaglmaier
2015 Dresden, Sezession89-Galerie Drei
2016 Bautzen, Kunstverein Bautzen e.V.
2016 Wien, Galerie Lehner
2016 Berlin, Artfein Gallery’
2018 Velbert, Galerie#23
Leben
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1972 |
Abitur am der August-Herrmann-Francke-Oberschule in Halle/S. |
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1974 – 80 |
Studium der Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle |
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1980 |
Diplom |
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ab 1981 |
Freiberufliche Tätigkeit als Malerin – Atelier in Halle/S. |
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1981/82 |
Lehrtätigkeit im Zeichnen – Vorbereitungskurs zum Hochschulstudium |
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1988/89 |
Antrag auf “ständige Ausreise aus der DDR”, keine Genehmigung bis zur Wende u. Ausstellungsverbot |
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1990-94 |
Mitarbeiterin des Kulturamtes der Stadt Halle |
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1995 |
Umzug nach Dresden und seit dem Atelier in Dresden |
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1995-2010 |
Lehrtätigkeit an Hochschulen in Dresden und Zittau – Künstlerische Grundlagen |
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ab 1981 |
Ausstellungen im In- und Ausland |
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Publikationen
Katalog Museum Angerlehner, A Thalheim/Wels, Hirmer Verlag 2013.
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